Impfen mit Augenmaß — was Hunde wirklich brauchen
Hinweis: Dieser Text ist ein Platzhalter. Marie liefert den finalen Inhalt.
Impfen ist ein wichtiges Werkzeug der Tiermedizin. Aber: Nicht jedes Tier braucht jede Impfung jährlich. Eine fundierte Impfentscheidung berücksichtigt Alter, Vorgeschichte, Lebensumstände — und nicht zuletzt aktuelle wissenschaftliche Empfehlungen.
Core- und Non-Core-Impfungen
Die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet) unterscheidet Core-Impfungen (für jeden Hund empfohlen) und Non-Core-Impfungen (nach individueller Risikoabwägung).
Core beim Hund: Staupe, Hepatitis (HCC), Parvovirose, Leptospirose, Tollwut (je nach Region).
Was bedeutet “individuelle Risikoabwägung”?
Ein Wohnungshund mit selten Sozialkontakt hat ein anderes Infektionsrisiko als ein Hofhund mit täglichem Wildkontakt. Eine 12-jährige Hündin mit Impfreaktionen in der Vorgeschichte braucht andere Überlegungen als ein junger gesunder Rüde.
Titer-Bestimmungen
Bei Core-Impfungen außer Tollwut kann ein Bluttest auf vorhandene Antikörper (Titer) zeigen, ob eine Auffrischung überhaupt nötig ist. Das ist mehr Aufwand als der reflexartige Jahres-Booster — aber oft die individuell bessere Wahl.
Wo ich helfen kann
Ich ersetze nicht die tierärztliche Impfung. Aber ich helfe Euch, eine fundierte Entscheidung zu treffen — und mit Eurem Tierarzt ins Gespräch zu kommen, wenn Ihr unsicher seid.